03Dezember
2013

Gruesse aus Quetztaltenango/GUATEMALA

Hola,

muchos saludos aus der zweitgroessten Stadt in Guatemala. Xela (ausgesprochen schela), wie diese Stadt von Ihren Einwohnern genannt wird, hat 150.000 Einwohnern und liegt inmitten von Vulkanen und Bergen. Die Stadt liegt 2330 m hoch und daher ist es recht frisch (9ºC) wenn die Sonne nicht scheint. Auch hier wird Weihnachten gefeiert und so findet man auf vielen Plaetzen Weihnachtsdeko wie bei uns. Nur das die Tagestemperaturen ca. 24 ºC betragen Zunge raus

Wie in jeder groesseren Stadt gibt es auch hier jede Menge Geschaefte, Bars, Restaurants und Hotels. Die Stadt ist aber nicht wie Antigua ueberfuellt mit Touristen. Kulturell wird ebenfalls viel geboten. Am We fanden Livekonzerte mit guten Nachwuchsbands aus Guatemala statt. Diese Stadt ist ausserdem beruehmt fuer die vielen Sprachschulen. Viele Touris kommen hierher um spanisch zu lernen.

Bei einem Stadtbummel kann man einiges zu sehen bekommen. Da gibt es die taeglichen Maerkte, auf dem es fast alles sehr guenstig zu kaufen gibt. Ueberall sieht man Kinder arbeiten. Die Kinder aus aermeren Familien muessen bereits frueh arbeiten. Die Maedchen helfen im Haushalt oder auf dem Markt und die Jungen putzen Schuhe. Die meisten Maenner sieht man nur in plank geputzten Schuhen.

Gestern war ich in einer Druckerei, in der noch mit alten Druckermaschinen aus Deutschland gedruckt wird. Im Laden roch es nach frischer Druckerfarbe und ich fuehlte mich in der Zeit zurueckversetzt. Diese Druckmaschinen bei der Arbeit zu sehen war beeindruckend. Gute deutsche Ingenieurskunst. Die Druckqualitaet (Farbe und Detail) war aber besser als mit vielen heutigen Laserdruckern.

Dann war ich noch an einem Platz wo Kaffeebohnen geroestet werden. Es roch wunderbar in dem Laden. Ich bekam eine Tasse frisch gebruehten Kaffees. Ich bin zwar nicht der grosse Kaffeetrinker aber dieser Kaffee war richtig gut. Hier in Zentralamerika kommt der beste Kaffee aus Nicaragua und Guatemala. Ironischerweise bekommt man im Land meistens nur die schlechte Qualitaet. Der beste Kaffee wird weltweit exportiert, da damit gutes Geld verdient wird. Die Einheimischen koennen sich meistens nur die minderwertige Qualitaet leisten. In vielen zentralamerikanischen Laendern bekommt man in einfachen Restaurants meistens nur Instantkaffee.

Hier einige Fotos aus Xela:

Kathedrale und Stadtpark   Platz an dem Kaffeebohnen geroestet werden Schule zum erlernen der Webkunst Druckmaschine Druckmaschinen Palacio Municipal Blick auf den Stadtpark Mann beim Taubenfuettern 

Am Mittwoch reise ich weiter nach Mexiko. Ich besuche die legendaere Maya-Ruinenstaette im Dschungel von Palenque. Dann bleiben mir nur noch 2 Wochen bis zu meiner Rueckkehr nach D. WeinendLächelnd